Hier noch einige Fachbegriffe die ich noch erweitern werde

Was gibt es zu beachten!

Hier noch einige Fachbegriffe die ich noch erweitern werde

Beitragvon Rivermaster » So 13. Mai 2012, 11:02

Fachbegriffe aus dem Japanischen Gartenbau nicht vollständig aber das könnt ihr ja ändern.

Aboshigaki
Stilbezeichnung für einen Bambuszaun, dessen Machart der diagonalen Webart eines Fischernetzes ähnelt. Wird häufig gefunden in einem Teegarten roji gefunden.

Agesunoko
Begriff aus dem Teegarten: SchiebetĂĽr aus Bambus, die zwei roji miteinander verbindet. Die vielen inneren rustikalen TĂĽren und Tore waren zumeist mit Stroh eingedeckt.

Ainogaki
Eine Hecke oder Bambuszaun , die als Sperre auf beiden Seiten eines 'mittleren Tores' dient.

Aioi
Eine Pflanztechnik damit zwei Bäume zusammen wachsen. Variationen: Bäume der gleichen Art, ein großer und ein kleiner Baum, verschiedene aber in gleicher Gattung stehende Bäume, wie Schwarzkiefer kuromatsu und Rotkiefer akamatsu oder vollständig verschiedene Arten von Bäumen. Die gängige Praxis der aioi Technik ist, dass die Stämme einzelner Bäume so zusammen wachsen, dass es scheint, als ob zwei verchiedene Bäume ineinander wachsen.

Amigaki
Gewöhnliche Art eines niedrigen Zauns mit einem Rahmen aus ganzen oder gesplitteten Bambusstäben, zwischen denen dünne Bretter oder Bambus-Reet geflochten wird, um eine horizontale Webung oder ein diagonales Netzmuster zu bilden.

Aoyama
bewachsener HĂĽgel

Azumaya
Ein Baum oder eingegrenzter Sitzbereich, häufig auf einer Seite eines Weges in einem Wandel- oder Teegarten.

Baijou
Ein Holzpfahl, der benutzt wird um die schweren, schwachen, eventuell durchhängenden Äste alter Pflaumenbäume zu stützen.

Bonsai
Pflanzung in der Schale '. Bonsai sind Gehölze, die durch spezielle Pflegemaßnahmen bzw. Umgebungs-bedingungen ihre Form und Größe erhalten, ähnlich dem Schnitt bei Obstgehölzen. Der Unterschied besteht darin, dass bei der Pflege eines Bonsai eine gewünschte Form das Vorgehen bestimmt. Das Ziel besteht darin, einem Baum Ausstrahlung zu verleihen, er soll die Illusion eines ausgewachsenen Baumriesen hervorrufen, dabei Alter und Würde suggerieren. Er kann vielleicht sogar eine Geschichte erzählen, vom Wind oder von den widrigen Bedingungen in den Bergen oder an der Küste. In Japan, wo die Bonsaikultur nach der Überlieferung aus China auf besonders fruchtbaren Boden fiel, ist Bonsai als Kunstrichtung anerkannt.

Daikaiyuushikiteien
Eine großräumiger Garten, der zu Fuß genossen wird. Die meisten 'großen Lustwandel-Gärten' kennzeichnen sich durch einen Teich der betrachtet werden chisen kaiyuushiki teien (See und Wasselauf: Lustwandel-Stil), aber einige Fürsten-Gärten daimyou teien wie Kairakuen in der Ibaraki-Präfektur und iso teien in der Kagoshima-Präfektur, haben nur kleine Wasserläufe. Typisch für daikaiyuushiki teien ist ihre Vielzahl an Pflanzen, künstlichen Hügeln und Pavillions.

Gan'uchi
Poetischer Name, der auf die Zickzackanordnung der Trittsteine tobi-ishi zurück geht. Auch gankouuchi oder gankake genannt. Die Steine werden normalerweise in Sets von zwei oder drei Steinen gesetzt. Die regelmäßige, unveränderbare Kurvenform der Steine sieht dem Muster der Gänse im Flug ähnlich, daher der Name "fliegende Gänseschar". Ishijiki
Steinpflasterung. Der Platz, auf dem Pflastersteine gesetzt werden sollen oder die Steine selbst. Steine werden sorgfältig für ihre natürliche Form vorgewählt. Die Größe der Pflastersteine schwankt vom Kiesel bis zu großen Steinplatten, die manchmal mit Werkzeug zurecht geformt werden müssen. Ihre Form und Anordnung ist uneingeschränkt und es gibt sogar Beispiele von Pflasterungen, die einem Schachbrett ähneln oder wie ein Korbgeflecht geordnet sind.

Kareike
Trocken-Teich. Ein Teich der aus Felsen, Kieseln und weißem Sand anstelle vom Wasser hergestellt wird. Zusammen mit dem trockenen Wasserfall karetaki und dem trockenen Bachlauf karenagare sind dies Elemente einer Trocken-Landschaft karesansui 枯山水. Das Homonym kareike bezieht sich auf einen Teich, in dem das Wasser getrocknet ist.

Taki
Wasserfall.

Tama-mono
Halbkugelförmige Sträucher, die häufig mit Steinen und sorgfältig beschnittenen Bäumen angeordnet werden.

Tate-ishi
Ein dominierender Gartenstein, der aufrecht gesetzt wird. Der Ausdruck erscheint zum ersten mal im SAKUTEIKI (Abhandlung auf den bildenden Garten) und wurde nicht nur mit Hinweis auf den Stein selbst verwendet, sondern auch auf die Gestaltung des Gartens bezogen. Obgleich die meisten Steine in der Heian-Zeit horizontal gesetzt wurden, so ist der Geist oder das Wesen des Gartens, auf die Platzierung dieses Steines bezogen.. Alle Techniken zur Platzierung dieses Steines werden ausführlich im SAKUTEIKI erklärt. Sogar heute noch werden diese Techniken verwendet und bilden den Standard.

Tobi-ishi
Trittsteine. Häufig in Gruppen von fünf oder sieben Steinen angeordnet, um so geschickt das Tempo der Schritte zu beeinflussen, wenn man durch den Raum/ Garten schreitet.
Yatsuhashi
Zickzack-Bretter-Gehweg wird über Teile des Teiches gebaut. Sie dienen häufig als Übergänge zwischen freien Räumen.

Nobedan
Pfad/ Weg aus gepflasterten Steinplatten. Normalerweise besteht er aus natürlichen Kopfsteinen oder flachen Granit-Steinplatten, die in Mörtel auf Kies oder nur aufs blanke Erdreich verlegt sind.

Yosejikii
Eine Gestaltungsart der Steinpflasterung bei der zwei oder mehrere Arten von Steinen verwendet werden.
Nimm es wie es kommt, ändern kannst Du es meistens nicht !
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